Schelloween

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GZ-Bericht

Der blanke Horror hat einen Namen: Schelloween

Mehr als 2000 Menschen strömen zur Okeraner Begegnungsstätte: Lebendige Geister sorgen für Gänsehaut – Kapazitätsgrenze erreicht

Von Sebastian Sowa

Oker. Einmal im Jahr kehrt das Grauen nach Oker zurück: Die Begegnungsstätte verwandelt sich in ein schauriges Gruselhaus. Die neunte Auflage von Schelloween war ein voller Erfolg. Erstmals an zwei Tagen veranstaltet, suchten mehr als 2000 Menschen den ultimativen Horror-Trip.

Rund 25 Familienmitglieder und Freunde halfen mit bei dem schaurigen Spektakel, das die Brüder Robin und Torben Scheller ins Leben gerufen hatten. Es gibt keine andere Grusel-Veranstaltung, die sich in den letzten Jahren in Goslar so etabliert hat. Unterstützt werden die Schellers dabei vom Stadtteilverein.

Berühmte Horrorfilme

Bereits vor der Eröffnung strömten viele Menschen in Richtung Begegnungsstätte. Vor allem Familien mit Kindern wollten sich die Gänsehaut-Tour durch das Gebäude nicht entgehen lassen. Aber es kamen auch vermehrt Pärchen, um sich zu gruseln. Ab 17 Uhr wurde es dann am Samstag so richtig gruselig. Das Motto lautete: Berühmte Horrorfilme.

Echte Darsteller schlüpften dafür in die Rollen der schrecklichsten Leinwand-Geschöpfe. So trieb Freddy Krueger ebenso sein Unwesen und erschreckte die Besucher, wie der Albtraum-Clown Pennywise aus Es“. Auch Saw“- und Gremlins“-Fans kamen auf ihre Kosten. In einem Krankenzimmer konnten die Besucher bei einer Amputation zusehen. Beim Rundgang waren immer wieder Schreie der Besucher zu hören.

In Schwarzlicht gehüllte Horrorgestalten säumten den Gang und plötzlich bewegte sich doch etwas: Was war das für ein Geräusch? Puppe oder echter Mensch? Was verbarg sich hinter der nächsten Ecke? Und dann waren da noch die Hexen, die mit ihren leuchtenden, blitzenden Augen drohten. Eine hatte bereits ein kleines Mädchen gefangen. In einem anderen Raum rekelte sich das Mädchen aus dem Horrorfilm The Ring“. Vogelscheuchen verbreiteten Angst und Schrecken.

Bemerkenswert: Der Rundgang kostete keinen Eintritt: Im Spendensarg am Ausgang zeigten sich viele dankbare Besucher trotz Gänsehaut gleichwohl spendabel. Natürlich erschienen viele von ihnen im Kostüm, vor allem die Kinder zeigten sich kreativ: Skelette, Teufel, Hexen, Monster, Untote und Vampire reihten sich bei Schelloween ein.

Was die Familie Scheller in der Begegnungsstätte seit inzwischen vielen Jahren auf die Beine stellt, wird mit jedem Jahr größer, gruseliger und grauenerregender. Die Begegnungsstätte hat dafür mittlerweile die Kapazitätsgrenze erreicht. Die Veranstalter müssen sogar Utensilien verkaufen, weil sie kein Platz mehr im Lager haben. Im nächsten Jahr soll es weitergehen, dann steht die zehnte Auflage von Schelloween an.

Einen Videorundgang und eine Bildergalerie gibt es online.

GZ-Bericht vom 30.10.2023

Horror-Freddy kehrt nach Oker zurück
In der Begegnungsstätte wird am Wochenende die neunte Auflage von „Schelloween" veranstaltet - In diesem Jahr ein Tag mehr Gruselspaß

Von Sebastian Sowa

Oker. Pünktlich zum Halloween-Fest wird es im Goslarer Stadtteil schon fast traditionell unheimlich. Die Begegnungsstätte verwandelt sich am Samstag, 28. Oktober (15 bis 20 Uhr) und am Sonntag, 29. Oktober (15 bis 18 Uhr), in ein großes Gruselhaus - und es heißt zum neunten Mal „Schelloween".

Rund 20 Familienmitglieder und Freunde helfen inzwischen mit bei dem schaurigen Spektakel, das die Brüder Robin und Torben Scheller ins Leben gerufen haben. „Mit dem Aufbau haben wir bereits vor einer Woche begonnen", erzählt Mutter Sabine

„Schelloween" wurde bisher nur an einem Tag gefeiert, vor allem aus organisatorischen Gründen. Wegen der steigenden Besucherzahlen jedoch gibt es in diesem Jahr eine Verlängerung um einen weiteren Tag. In Oker gruselt man sich eben gerne.

Es gibt keine andere Grusel-Veranstaltung, die sich in den vergangenen Jahren in Goslar so etabliert hat, wie die von Familie Scheller (daher der Name), die dabei vom Stadtteilverein unterstützt wird. Hauptattraktion ist der Rundweg durch die Begegnungsstätte, bei dem die Besucher verschiedene Horrorszenen hautnah erleben können. Sei es ein grusliger Friedhof, ein Maisfeld mit Vogelscheuche, ein Horrorkrankenhaus oder ein Hexen-Eldorado, die Begegnungsstätte gleicht an diesem Wochenende einem Horror-Mekka. Am Samstag werden dann ab 17 Uhr einige besondere Gäste vor Ort sein. Freddy Krüger, Michael Myers und andere Gruselgestalten werden für noch mehr Gänsehaut-Momente sorgen.

Für Familie Scheller ist die Veranstaltung mittlerweile eine Berufung, obwohl sie kein Geld damit verdienen. Einnahmen gibt es durch Spenden und das Horrorbuffet, trotzdem müssen sie oft oben drauf zahlen.

„Wir können gar nicht mehr anders, den Menschen macht die Veranstaltung so viel Freude. Sie erwarten schon, dass in Oker in der Begegnungsstätte an Halloween etwas los ist. Und uns macht es natürlich auch Spaß, ich nehme für die Vorbereitungen eine Woche Urlaub", erzählt Torben Scheller. „Die Kapazitäten sind mittlerweile in der Begegnungsstätte voll ausgeschöpft, auch unser Lager platzt aus allen Nähten. Wenn wer etwas Größeres weiß, sind wir für alles offen", sagt Sabine Köroglu.

Familie Scheller hat noch eine große Bitte: Für einen Gruselraum benötigen sie noch geschnitzte Kürbisse, die heute und morgen von 15 bis 19 Uhr in der Begegnungsstätte in Oker abgegeben werden können. Für jede Kürbis-Spende gibt es natürlich eine kleine Grusel- Überraschung.

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