GZ-Bericht

Hand in Hand soll es laufen. Der neue, erweiterte Vorstand des Stadtteilvereins Oker. Foto: Leifeld

GZ-Bericht vom 24.04.2019

Hand in Hand soll es laufen. Der neue, erweiterte Vorstand des Stadtteilvereins Oker. Foto: Leifeld
Vorstand auf zehn stimmberechtigte Mitglieder erweitert
Stadtteilverein Oker zieht erfolgreiche Jahresbilanz und blickt auf kommende kulturelle Ereignisse: "Fräulein Menke" beim Stadteilfest
Von Andrea Leifeld
Oker. Es läuft rund in dem gar nicht so kleinen Stadtteilverein Oker. Viel wurde bewegt, und die Vereine und Bürger ziehen an einem Strang mit Ideen und Unternehmungen.
Für Rüdiger Wohltmann war es die erste Jahreshauptversammlung an der Vereinsspitze, nach seiner Wahl zum 1.Vorsitzenden im Jahr 2018. Dennoch begann sich mit dem Rücktritt des Kassierers Detlef Peinemann das Vorstandskarussell im Berichtsjahr erneut zu drehen: Für Peinemann rückte Jens Kloppenburg nach. Seinen vorhergehenden Posten als Schriftführer übernahm Bernd Röttger, was wiederum die Nachwahl eines Beisitzers im Vorstand erforderlich machte. Mit den Bewerbungen von Robin Scheller und Özgur Göktay beschloss die Versammlung kurzerhand, den Vorstand um einen weiteren Beisitzer auf nunmehr zehn stimmberechtigte Mitglieder zu erweitern.
Wenn jemand freiwillig im Vorstand mitarbeiten möchte, den können man nicht wegschicken, so der einhellige Tenor. Sicherlich sei das auch eine Besonderheit, einen Überhang an Bewerbern zu haben. In vielen anderen Vereinen sei das längst nicht so.
So aber startet der Stadtteilverein gut aufgestellt durch: Das Highlight im Veranstaltungsjahr wird das 13.Stadtteilfest sein, das am Wochenende, 22./23.Juni mit dem Motto "Oker ist bunt Demokratie leben!" rund um die Begegnungsstätte gefeiert wird. Und bunt wird nicht nur das Bühnenprogramm (Samstag von 11 bis Mitternacht/ sonntags, nach dem Gottesdienst bis 19 Uhr) sein, dessen Star am Samstagabend die ehemalige flotte Fee der Neuen Deutschen Welle "Fräulein Menke" sein wird. Etliche Auftritte weiterer bekannter Künstler werden über zwei Tage ein tolles Bühnenprogramm bieten. "Es wird aber nicht Boney M. sein", schmunzelte Wohltmann. Richtig sei, dass er bei deren Manager um einen Auftritt angefragt hatte. Aber 26.000 Euro für einen Abend, das hätte die Kasse vom Stadtteilverein gesprengt, berichtete er belustigt. Im Rahmenprogramm brächten sich viele Vereine mit ihren Ständen und Angeboten ein. Zugelassen seien diesmal auch politische Parteien mit Blick auf den bunten Demokratiegedanken. Hobbykünstler und Kunsthandwerke könnten sich für einen Verkaufsstand noch anmelden. Gesucht würde auch noch ein Kinderkarussell.
Vorausschauend auf 2019 wurden drei Anträge á 1000 Euro für Fördermittel aus dem Ehrenamtsfond der Herzenergie gestellt: Für das Stadtteilfest, die Halloweenfeier in der Begegnungsstätte und die Schützenmusikgemeinschaft. Eine Mikrofonanlage konnte dank verschiedener Zuschüsse und umsichtiger Planung vom Stadtteilverein gekauft werden. Auch in der Begegnungsstätte sollen eine Reihe von Renovierungsarbeiten ausgeführt werden. Als Fernziel soll auch der Altbau mit einer eigenen Toilettenanlage ausgestattet werden. "Vor Jahren wurden Gespräche geführt, die Begegnungsstätte abzureißen", erinnerte Kassienwart Jens Kloppenburg kopfschüttelnd. "Wir sollten uns mal überlegen, ob das damals nicht alles nur kaputtgeredet wurde", blickte er auf erfreuliche Zahlen und eine hohe Auslastung

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